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Strukturiertes GFK mit Dampf reinigen - ohne Schrubben!

Das Geheimnis strahlend weißer GFK-Struktur: Dreck aus Antirutsch-Belägen entfernen – ganz ohne Schrubben!

Jeder Bootseigner kennt diesen frustrierenden Anblick: Das Boot liegt im Wasser, der Rumpf glänzt vielleicht sogar noch, aber das Deck? Ein Trauerspiel. Besonders die strukturierten Antirutsch-Bereiche (oft „Riffeldeck“ oder „Diamantstruktur“ genannt) sehen nach einer Saison nicht mehr strahlend weiß, sondern grau, stumpf und fleckig aus.

Der Dreck aus Umwelt, Hafenluft und Schuhen setzt sich tief in den Tälern dieser feinen Struktur fest. Die klassische Reaktion: Eimer, Schrubber, viel teurer Bootsreiniger und ein Nachmittag voller Rückenschmerzen. Das Ergebnis ist oft ernüchternd, denn die Borsten kommen nicht tief genug in die Vertiefungen.

Wir bei FletscherTools haben eine bessere Lösung. Wir lüften das Geheimnis, wie du dein GFK-Deck wieder strahlend sauber bekommst!


Die Waffe gegen den grauen Schleier: 100°C heißer Dampf.

Vergiss aggressive Chemikalien, die das Gewässer belasten und deinen Gelcoat angreifen können. Die Lösung für tiefsitzenden Schmutz in GFK-Strukturen kann Hitze sein.

Mit einem Dampfreiniger wie unserem von Kärcher (den du bequem bei uns mieten kannst), nutzt du die Kraft von mikroskopisch feinen Dampfpartikeln.


Warum funktioniert das so gut?

Die Antirutsch-Struktur ist wie ein Gebirge im Miniaturformat. Herkömmliche Schrubber gleiten nur über die „Gipfel“. Der heiße Dampf hingegen wird mit Druck in die „Täler“ geschossen. Die Hitze (ca. 100°C an der Düse) verflüssigt fettige Rückstände sofort und sprengt festsitzenden Schmutz regelrecht aus der Pore.


WICHTIG: Worauf du bei altem GFK unbedingt achten musst!

Bevor du loslegst, müssen wir Tacheles reden. Dampf ist mächtig, und mit großer Macht kommt große Verantwortung – insbesonders bei älteren Booten.

Die Gefahr bei altem Gelcoat: GFK (Glasfaserverstärkter Kunststoff) wird von einer farbigen Schicht, dem Gelcoat, geschützt. Im Laufe der Jahre und unter UV-Strahlung wird dieses Gelcoat spröde. Es entstehen mikroskopisch kleine Haarrisse (oft Spinnenrisse genannt), die man mit bloßem Auge teilweise kaum sieht.

Das Risiko: Wenn du mit hohem Dampfdruck und extremer Hitze zu lange auf eine solche Stelle hältst, presst du den heißen Wasserdampf tief in diese Risse. Das kann zwei Folgen haben:

  1. Thermischer Schock: Das Material dehnt sich ruckartig aus, bestehende Risse können sich vergrößern.
  2. Delamination/Osmose-Beschleunigung: Wenn Dampf unter das Gelcoat gelangt und dort kondensiert, kann es im schlimmsten Fall dazu führen, dass sich das Gelcoat vom Laminat löst.

Die goldene Regel für die GFK-Dampfreinigung:

Niemals auf einer Stelle verharren! Bleibe immer in Bewegung. Nutze den Dampf wie einen "heißen Besen", nicht wie einen Bohrer. Bei sehr alten oder bereits sichtbar geschädigten Decks: Teste erst an einer unauffälligen Stelle und halte etwas mehr Abstand mit der Düse.


Warum dieses Risiko eingehen?
Der entscheidende Vorteil gegenüber der klassischen Reinigung.

Warum solltest du den Schrubber gegen die Dampfdüse tauschen wenn nichts mehr hilft? Neben der Arbeitserleichterung gibt es einen riesigen Sicherheitsvorteil an Bord:

Klassische Methode (Reinigungsmittel & Schrubber):

Um den Dreck zu lösen, brauchst du viel Seife oder Spezialreiniger. Das macht das Deck während der Reinigung und einige Zeit danach extrem rutschig – eine echte Unfallgefahr im Hafen. Zudem: Wenn du die Seife nicht zu 100% gründlich abspülst (was in der Antirutsch-Struktur schwer ist), bildet sich ein Schmierfilm, der beim nächsten Regen wieder gefährlich glatt wird.

Die FletscherTools-Methode (Dampf):

Du reinigst nur mit Wasser. Der heiße Dampf löst den Schmutz, du wischst ihn mit einem Mikrofasertuch weg. Das Deck ist sofort nach der Trocknung wieder stumpf und griffig. Keine Rutschgefahr durch Seifenreste, keine Chemie im Hafenwasser.


Schritt-für-Schritt: So wird das Deck wieder weiß.
  1. Vorbereitung: Fege das Deck grob ab, um losen Sand und Blätter zu entfernen.
  2. Gerät startklar machen: Unser Miet-Dampfreiniger ist in nur 30 Sekunden aufgeheizt. (Achtung! Du brauchst Landstrom!)
  3. Der richtige Aufsatz: Probier dir die unterschiedlichen Düsen aus. Für hartnäckige Stellen kannst du die kleine Rundbürste aufstecken – aber lass den Dampf die Arbeit machen, drücke nicht fest auf! Für sanfteres Reinigen lieber den Aufsatz mit dem Mikrofaserüberzug verwenden. 
  4. Die Technik: Arbeite in kleinen Sektionen (ca. 50x50 cm). Bedampfe die Struktur aus kurzer Distanz und bleibe dabei ständig in Bewegung. Du siehst sofort, wie sich der graue Schmutz verflüssigt.
  5. Wegwischen: Wische den gelösten Schmutz sofort mit einem saugstarken Mikrofasertuch auf, bevor er wieder antrocknet. Das ist entscheidend!
  6. Staunen: Freue dich über ein strahlend weißes Deck, das aussieht wie neu.


Fazit: Mieten statt Schuften.

Du brauchst keinen teuren Dampfreiniger zu kaufen, der dann 364 Tage im Jahr im Keller Platz wegnimmt. Für den Frühjahrsputz oder das „Klar Schiff“ vor dem Verkauf mietest du dir die Profi-Ausrüstung einfach bei uns.

Mach Schluss mit dem grauen Schleier und der Schrubberei. Hol dir das FletscherClean-Set für dein Boot!

Jetzt mieten!